Über uns

Über unseren Verein

Die Corona-Pandemie hat das Gesundheitswesen in diesem Jahr vor enorme Herausforderungen gestellt und tut dies noch immer. Wir alle sehen uns mit einer nie dagewesenen Situation konfrontiert. Die letzten Monate haben deutlich aufgezeigt, in welchen Bereichen das Gesundheitswesen auf den Krisenfall vorbereitet ist, aber auch wo für die Zukunft Optimierungsbedarf besteht. Dabei stellte sich in besonderem Maße heraus, dass eine vertrauensvolle, einrichtungsübergreifen-de Netzwerkarbeit gerade in schwierigen Zeiten unabdingbar ist.
Die stationären Rehabilitationseinrichtungen spielten in den vergangenen Jahren auch in Sachsen eine wichtige Rolle und tun dies bis heute. Sie versorgen pro Jahr tausende Patienten bzw. Rehabilitanden und sind in vielen Kommunen bzw. Regionen die größten Arbeitgeber. Die Erkenntnisse der letzten Jahre haben jedoch verdeutlicht, dass eine landesspezifische Plattform zum gemeinsamen Austausch und Netzwerken fehlte. Darüber hinaus war eine trägerneutrale Interessensvertretung der Rehabilitationseinrichtungen in Sachsen nicht existent, da selbige im Vergleich zu anderen Bundesländern bestimmungsgemäß nicht durch die hervorragend aufgestellte Krankenhausgesellschaft des Landes vertreten wird.

Erst im Februar 2020 – kurz vor dem Beginn der Coronakrise – gründete sich die Landesarbeitsgemeinschaft Reha Sachsen, kurz LARS e. V., als Zusammenschluss von Leistungserbringern der Rehabilitation in Sachsen, die sich schon kurz darauf als wichtige Steuerungsplattform im Krisenfall beweisen musste und konnte. Hier wird das Prinzip „Aus der Praxis, für die Praxis“ konsequent umgesetzt.

Während die Steuerung der Krankenhäuser durch die Netzwerke der Maximalversorger gut koordiniert wurde, fehlten für andere Versorgungsbereiche derartige Plattformen bisher. Für den Bereich der Rehabilitation kann zumindest ein kleiner Teil dieser Aufgaben nunmehr über den LARS e. V. abgedeckt werden.

Der Verein versteht sich als Zusammenschluss von Vertretern, welche die Interessen der sächsischen Rehabilitationseinrichtungen koordinieren, bündeln und kommunizieren. Dazu zählt insbesondere die Vertretung des Bereiches der Rehabilitation gegenüber Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern. Der LARS e. V. fungiert als „Sprachrohr“ seiner Mitglieder und unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Dabei verfolgt er ausschließlich und unmittelbar im Interesse der Allgemeinheit liegende gemeinnützige Zwecke, ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Das erklärte Ziel des Vereins ist die Weiterentwicklung des Rehabilitationswesens als Bestandteil des öffentlichen Gesundheitswesens im Sinne der Rehabilitanden.

Der LARS e. V. ist ein unabhängiger Ansprechpartner, der mit einer Stimme die Erfordernisse und Bedürfnisse der ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen formuliert und vertritt.

Unser Anliegen ist es, Entscheidungsträger auf diese neue Plattform hinzuweisen und unsere aktive Unterstützung für eine nachhaltige Weiterentwicklung der sächsischen Rehabilitationslandschaft anzubieten. Wir möchten ins Gespräch kommen und gemeinsam an Zukunftsstrategien arbeiten – sei es in Bezug auf das derzeitige Pandemiegeschehen oder darüber hinaus.

Der Vorstand

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v.l.n.r.:

  • Carsten Tietze

    • Geschäftsführer VAMED Klinik Schloss Pulsnitz GmbH

    • Geschäftsführer VAMED Rehaklinik Schwedenstein GmbH

  • Ricarda Lorenz

    • Geschäftsführerin Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation mbH

  • Anke Gundel

    • Geschäftsführerin Johannesbad Fachklinik & Gesundheitszentrum Raupennest

  • Torsten Wagner

  • André Gubsch

    • Geschäftsführer Elbland Reha- und Präventions- GmbH